Du betrachtest gerade Unsere Lösung für den Kita-Hammer

Unsere Lösung für den Kita-Hammer

Positionspapier:

„Fraktionssitzung am 27.08.2025

Kita-Bedarfsplanung in Geesthacht“

Die Bedarfsplanung für Kindertagesstätten ist für die GRÜNE Fraktion

ein zentraler Bestandteil der städtischen Daseinsvorsorge.

Auf Grundlage der aktuellen Planzahlen der Verwaltung in Abstimmung

mit dem Kreis ist es notwendig, die Kita-Landschaft in Geesthacht

nachhaltig, flexibel und bedarfsgerecht zu gestalten.

• Die Container-Kitas Edmundstal und an der St.-Petri-Kirche sind

Übergangslösungen. Eine dauerhafte Perspektive erfordert alternative

Standorte in nachhaltiger Bauweise.

• Der geplante Standort Elbterrassen in der HafenCity ist nach den

aktuellen Planzahlen der Stadt Geesthacht nicht erforderlich, da der

bestehende Betreuungsbedarf bereits gedeckt ist. Aus diesem Grund

sollte das Vorhaben nicht weiterverfolgt werden.

• Der Bedarf an Krippenplätzen (U3) ist im Verhältnis hoch. Eine

teilweise Umwandlung von Elementarplätzen (Ü3) sowie

altersgemischte Gruppen können diesen Bedarf flexibler decken.

• Im Elementarbereich (Ü3) ist ein flexibler Umgang mit Gruppengrößen

(10/15/20 Kinder) sinnvoll, um Kapazitäten besser auszuschöpfen.

• Eine stärkere Beteiligung der Fraktionen an den regelmäßigen

Austauschrunden zwischen Verwaltung und Kita-Trägern erhöht

Transparenz und politische Steuerung.

Beschlussvorlage für die Fraktionssitzung am 27.08.2025

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beschließt, in die weiteren

Beratungen und Planungen zur Kita-Bedarfsplanung in Geesthacht

folgende Positionen einzubringen:

1. Wir setzen uns dafür ein, dass die Kita-Plätze der Kita Edmundstal

und der Kita an der St. Petri Kirche im Kita-Bedarfsplan des Kreises

verbleiben. Eine dauerhafte Perspektive erfordert alternative

Standorte in nachhaltiger Bauweise.

2. Die geplante Kita Elbterrassen in der HafenCity soll nicht

weiterverfolgt werden.2

3. Elementarplätze (Ü3) sollen in angemessenem Umfang in

Krippenplätze (U3) umgewandelt werden; altersgemischte Gruppen

sind hierfür eine geeignete Lösung.

4. Im Ü3-Bereich soll ein flexibler Umgang mit Gruppengrößen (10/15/20

Kinder) ermöglicht werden.

5. Die Fraktionen sollen regelmäßig an Treffen der Verwaltung mit den

Kita-Trägern und Leitungen beteiligt werden, um Transparenz und

politische Steuerung sicher zu stellen.

Schreibe einen Kommentar